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Reich der Seelen ist eine schöne, würdevolle Plattform des Erinnerns. Mit einer persönlichen Gedenkseite mit QR-Plakette können Sie geliebte Verstorbene in Worten, Bildern und Geschichten lebendig halten - für die Familie, Freunde und kommende Generationen.
Jetzt kostenlose Gedenkseite erstellenWie entschuldigt man das Fehlen auf einer Beerdigung?
Es ist nie leicht, einer trauernden Familie zu sagen, dass man nicht zu einer Beerdigung kommen kann. Da muss man schon aufpassen, wie man das Fernbleiben am besten erklärt, ohne unnötig wehzutun oder alles noch komplizierter zu machen. Zum Glück gibt es einige gute Methoden, um den trauernden Angehörigen mitzuteilen, dass man nicht an einer Beerdigung teilnehmen kann.
Fehlen auf einer Beerdigung: Wie man die Teilnahme absagt, ohne zu verletzen.
Beerdigungen sind sehr persönliche und hoch sensible Anlässe, für alle, aber besonders für die Hinterbliebenen. Deshalb ist es nie leicht zu erklären, warum man nicht daran teilnehmen kann. Schon gar nicht, wenn man eingeladen war und eigentlich gerne Lebewohl gesagt hätte.
Wenn man eine Beerdigung verpasst, macht man sich oft Gedanken. Hätte ich hingehen sollen? Habe ich die Familie im Stich gelassen? Solche Gedanken sind normal, aber Sie sollten sich deshalb nicht verrückt machen. Manchmal geht's halt einfach nicht. Punkt.
Am besten ist es, so früh wie möglich Bescheid zu sagen.
Schon eine kurze, respektvolle Nachricht reicht oft aus. Sie zeigt, dass Sie an den Verstorbenen denken und dass Sie mit den Angehörigen mitfühlen, auch wenn Sie selbst nicht anwesend sein können.
Vielleicht stehen Sie gerade selbst vor der Frage, wie Sie Ihr Fehlen auf einer Beerdigung erklären können. Womöglich suchen Sie schon seit Stunden nach den richtigen Worten, nach einer halbwegs plausiblen Erklärung, die aufrichtig klingt und niemanden vor den Kopf stößt.
Dann sind Sie hier genau richtig. Ich verrate Ihnen im folgenden Artikel, wie Sie Ihre Abwesenheit höflich, respektvoll und mit gutem Gewissen begründen können.
Ist es pietätlos, einer Beerdigung fernzubleiben?
Ob es als pietätlos gilt, eine Bestattung zu verpassen, hängt von mehreren Faktoren ab: vom Grund für Ihr Fehlen auf einer Beerdigung, von der eigenen Einstellung zum Abschiednehmen und natürlich auch von der Beziehung zum Verstorbenen. Niemand geht aus Spaß zu einer Beerdigung. Wer nicht teilnehmen kann, hat dafür meist gute, nachvollziehbare Gründe.
Die häufigsten Gründe für das Fehlen auf einer Beerdigung:
1) Gesundheit:
Manchmal hindern gesundheitliche Gründe an der Teilnahme. Sei es eine akute Erkrankung, körperliche Einschränkungen oder auch außergewöhnliche Situationen wie während der COVID‑19-Pandemie. In solchen Momenten schützt das Fernbleiben sowohl Sie selbst als auch andere.
2) Arbeit:
Der Job kann ein legitimer Grund sein, nicht an einer Beerdigung teilzunehmen. Ein voller Terminkalender, berufliche Verpflichtungen oder gar ein Auslandsaufenthalt machen es manchmal unmöglich, rechtzeitig vor Ort zu sein. Nicht jeder kann sich von der Arbeit freistellen lassen, gerade wenn die Beerdigung weit entfernt stattfindet.
3) Emotionale Überforderung:
Manche Menschen tun sich schwer damit, an einer Beerdigung teilzunehmen, weil die eigenen Gefühle sehr stark sind. Wer befürchtet, die Emotionen nicht kontrollieren zu können, tut manchmal besser daran, Abstand zu halten. Beerdigungen sollen in erster Linie dem Verstorbenen ehrenvoll gedenken und das ist für alle Beteiligten am tröstlichsten, wenn das Geschehen respektvoll abläuft.
4) Entfernung und praktische Hindernisse:
Weit entfernte Wohn- oder Urlaubsorten, lange Reisezeiten oder hohe Kosten können ein ehrliches Hindernis sein. Nicht jeder kann seine Reisepläne ändern, kurzfristig umbuchen oder einen langen Rückflug auf sich nehmen. Ob Sie eine längere Anreise in Kauf nehmen, hängt natürlich auch von Ihrer Beziehung zur/zum Verstorbenen ab.
5) Familiäre Konflikte
Leider können auch Spannungen innerhalb der Familie ein Grund sein, einer Beerdigung fernzubleiben. Eine Beerdigung ist ein Ort der Würde und des Gedenkens. Wer weiß, dass sein Erscheinen Streit oder Konflikte provozieren könnte, tut manchmal gut daran, auf Distanz zu bleiben und den Hinterbliebenen den Raum zu lassen, den sie brauchen.
All diese Gründe zeigen: Ein Fehlen auf einer Beerdigung ist nicht automatisch respektlos. Aber es wird problematisch oder verletzend, wenn man ohne Grund absagt, zu spät kommt, sich nicht an das Programm hält oder die Zeremonie verlässt, ohne sich zu verabschieden. Auch ein abruptes Verschwinden nach der Trauerfeier kann bei den Angehörigen Enttäuschung oder Kränkung hervorrufen.
Mein Tipp: Wenn Sie aus nachvollziehbaren Gründen nicht teilnehmen können, ist es immer besser, den Hinterbliebenen aus der Ferne Ihr Mitgefühl zu zeigen, eine persönliche Entschuldigung oder Kondolenz aufrichtig, sensibel und respektvoll zu übermitteln.
Schöne Gedenkseiten für alle, die uns fehlen.
Mit QR-Plakette fürs Grab.
“Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.”
(Jean Paul)
Drei Ideen für Beileids- und Respektbekundungen aus der Ferne.
Es gibt keinen besseren Weg, Ihr Fehlen auf einer Beerdigung zu erklären, als mit eigenen, ehrlichen Worten. Selbst wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt Blumen oder ein Geldgeschenk überreichen möchten, ist es wohltuend und respektvoll, den Hinterbliebenen zunächst Ihr Mitgefühl auszusprechen. Worte können trösten. Manchmal mehr als man denkt.
Es gibt einige bewährte Möglichkeiten, wie Sie aus der Ferne Anteilnahme und Verbundenheit zeigen können. Drei davon möchte ich Ihnen hier vorstellen.
1. Versenden Sie eine Kondolenzkarte!
Eine handgeschriebene Beileidskarte ist eine stille, aber sehr persönliche Geste. Mit ihr können Sie der Familie mitteilen, dass Sie nicht an der Beerdigung teilnehmen können, und gleichzeitig Ihr Mitgefühl ausdrücken. Besonders tröstlich wirkt es, wenn der Karte Blumen beigelegt werden. Viele Hinterbliebene achten in der Zeit der Trauer bewusst auf ihren Briefkasten, in der Hoffnung auf Zeichen des Mitgefühls und der Nähe.
Wenn Sie eine Kondolenzkarte schreiben, ist es schön, zunächst ein paar persönliche Worte über den Verstorbenen zu verlieren. Eine Erinnerung. Ein Gedanke. Ein stilles Dankeschön für das, was war. Erst danach können Sie behutsam erwähnen, dass Sie aus nachvollziehbaren Gründen nicht an der Beerdigung teilnehmen können. So wird deutlich, dass Ihr Fernbleiben nichts mit mangelnder Wertschätzung zu tun hat.
Übrigens: In Deutschland ist es durchaus üblich, einer Kondolenzkarte einen Geldschein beizulegen. Er soll dazu beitragen, die Kosten der Bestattung abzufedern und wird in der Regel als respektvolle Unterstützung verstanden.
Zwei Textbeispiele, die Sie auf eine Kondolenzkarte schreiben können:
"Es war mir eine Freude, (Name des Verstorbenen) zu kennen. Er/Sie war voller Leben, Energie und Tatendrang. Er/Sie hatte für jedes Problem eine Lösung und war immer da, wenn jemand Hilfe brauchte. Ich habe es genossen, mit ihm/ihr zusammenzusitzen und ihm zuzuhören, wenn er von seinem langen Leben erzählte. Es bricht mir das Herz, nicht an der Beerdigung teilnehmen zu können, aber ich werde in dieser schweren Zeit immer an Sie und Ihre Familie denken. Ich werde auf jeden Fall später wiederkommen, um beim Rasenmähen oder bei anderen Arbeiten zu helfen".
“Ich weiß noch, wie ich deinen Bruder kennengelernt habe. Es war beim Fußballspiel in (Ort). Er fiel auf durch seine Pfiffe, seine Sprechchöre und seine Anfeuerungsrufe, so dass alle um ihn herum eine gute Zeit hatten. Ich werde sein freundliches Lächeln und seine Umarmungen vermissen. Leider kann ich nicht an der Beerdigung teilnehmen, aber ich füge ein paar Fotos von (Name des Verstorbenen) aus meinem Album bei. Lass mich bitte wissen, ob ich in den nächsten Tagen und Wochen etwas für dich tun kann”.
Menschen, die geliebt wurden, sollten nicht vergessen werden.
Halten Sie wertvolle Erinnerungen fest, bevor sie verblassen. Laden Sie Fotos, Videos und Sprachaufnahmen hoch, damit der Verstorbenen auch für nachfolgende Generationen in lebendiger Erinnerung bleiben kann.
2. Schreiben Sie eine E-Mail!
Eine weitere Möglichkeit, Ihr Fehlen bei einer Beerdigung mitzuteilen, ist eine persönliche E-Mail. Sie können diese jederzeit verfassen, unabhängig davon, ob die Beerdigung bereits stattgefunden hat oder noch bevorsteht.
Dabei ist Sensibilität besonders wichtig. Eine Kondolenz-E-Mail sollte in erster Linie trösten. Nehmen Sie sich daher einen Moment Zeit, um zunächst Ihr Mitgefühl auszudrücken, bevor Sie behutsam erwähnen, dass Sie nicht an der Beerdigung teilnehmen können. So spüren die Hinterbliebenen, dass Ihre Worte von Anteilnahme getragen sind und nicht von Rechtfertigung.
Verzichten Sie darauf, Ihr Fernbleiben bereits in der Betreffzeile zu erwähnen. Eine solche Formulierung kann ungewollt abschreckend wirken und dazu führen, dass die E-Mail - trotz guter Absichten - ungelesen bleibt.
Stattdessen eignen sich schlichte, warme Betreffzeilen wie zum Beispiel:
- Ich möchte Ihnen mein tief empfundenes Beileid aussprechen
- Mein aufrichtiges Beileid zu Ihrem Verlust
- In liebevollem Gedenken an [Name]
- Bitte nehmen Sie mein herzliches Beileid entgegen
Halten Sie die Betreffzeile bewusst kurz und einfach. Vermeiden Sie Fremdsprachen, oberflächliche Floskeln und formelle Redewendungen. Eine Kondolenz-E-Mail ist kein Geschäftsbrief, sondern eine persönliche Geste des Mitgefühls.
Eine solche E-Mail kann helfen, Verbundenheit zu zeigen, auch wenn Sie nicht vor Ort sein können. Worte finden ihren Weg, selbst über die Distanz.
3. Rufen Sie an!
In Zeiten der Trauer greifen viele Menschen nur selten zum Telefon. Deshalb sind Anrufe nicht immer der einfachste Weg, um mitzuteilen, dass man nicht an einer Beerdigung teilnehmen kann. Richtig eingesetzt, kann ein Anruf jedoch eine sehr persönliche und wertschätzende Form der Anteilnahme sein.
Oft ist es hilfreich, einen Kondolenzanruf mit einer Karte oder einem Blumengruß zu verbinden. Denn nicht selten landet der Anruf zunächst auf dem Anrufbeantworter und wird erst zu einem späteren Zeitpunkt abgehört - dann aber umso bewusster. Eine begleitende Geste zeigt den Hinterbliebenen, dass Ihre Worte von Herzen kommen und nicht flüchtig gemeint sind.
Sollte Ihr Anruf auf dem Anrufbeantworter landen, reicht eine kurze, ruhige Nachricht vollkommen aus. Wenige ehrliche Sätze. Ohne Eile. Ohne Erklärungsdruck. Zum Beispiel:
"Hallo (Name des Trauernden), ich wollte dich/Sie anrufen, um dir/Ihnen zu sagen, wie leid mir der Verlust deines/Ihrer(s) (Mutter, Vaters etc.) tut. Ich wünschte wirklich, ich könnte an der Beerdigung teilnehmen, aber ich kann leider nicht, da ich (Angabe des Grundes). Ich werde jedoch sobald wie möglich vorbeikommen, um ihm/ihr am Grab die letzte Ehre zu erweisen. Bis dahin, verbleibe ich in tiefer Trauer, dein(e)/Ihr (Ihr Name).
"Rita, ich bin am Boden zerstört, seitdem ich vom Tod deines Bruders (Name des Verstorbenen) gehört habe. Ich weiß, dass das eine schwere Zeit für dich ist, vor allem, weil ihr euch so nahe standet. Leider bin (Angabe des Grundes) und kann nicht an der Beerdigung teilnehmen. Aber ich möchte, dass du/ihr weißt/wisst, dass ich an dich/euch denke und wirklich wünschte, ich könnte da sein. Ich werde dich besuchen, sobald ich wieder (auf den Beinen bin, zurück bin etc.)"
Wenn Sie sich von Herzen entschuldigen möchten, können kleine Taten oft mehr ausdrücken als viele Worte.
Nachdem Sie Ihr Fehlen auf der Beerdigung gut und ehrlich begründet haben, lohnt es sich, einen Moment zu überlegen, wie Sie der trauernden Familie dennoch beistehen können. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Mitgefühl.
Auch wenn Sie nicht dazu verpflichtet sind, können Sie Ihrer E-Mail, Ihrem Anruf oder Ihrer Kondolenzkarte eine Geste folgen lassen, die den Angehörigen zeigt: Ich denke an euch. Ihr seid nicht allein.
Blumen schicken
Blumen sind in vielen Kulturen und Religionen ein stilles Zeichen der Anteilnahme. Sie sagen oft das, wofür Worte fehlen. Ein liebevoll ausgewählter Strauß, passend zur Persönlichkeit der/des Verstorbenen, kann den Hinterbliebenen Trost spenden. Er kann direkt an die Familie oder an das Bestattungsinstitut geschickt werden und drückt Respekt, Verbundenheit und Mitgefühl aus.
Geld spenden
Neben Worten können auch praktische Hilfen entlastend sein. Eine Geldspende zur Unterstützung der Bestattungskosten ist eine respektvolle Möglichkeit, der Familie beizustehen. Sie zeigt: Ich kann nicht da sein, aber ich möchte dennoch helfen. Für viele Angehörige ist diese Form der Unterstützung ein stilles, aber sehr wertvolles Zeichen.
Eine Grabrede schreiben
Eine Grabrede hält Erinnerungen fest. Sie lässt einen Menschen noch einmal lebendig werden: in Worten, Gedanken und Gefühlen. Auch wenn Sie selbst nicht anwesend sein können, können Sie eine Rede verfassen und den Hinterbliebenen zukommen lassen. Auf Wunsch kann sie von einer vertrauten Person während der Trauerfeier vorgelesen werden. So sind Sie auf eine besondere Weise doch Teil des Abschieds.
Eine virtuelle Gedenkstätte schaffen
Mit Zustimmung der Angehörigen können Sie helfen, einen digitalen Erinnerungsort zu schaffen, zum Beispiel im Reich der Seelen. Dort entsteht eine schöne Gedenkseite, auf der Erinnerungen, Bilder, Videos, Worte, Geschichten und Biografien gesammelt werden können. Ein Ort, der verbindet. Über Entfernungen hinweg. Und über den Moment hinaus.
So haben Menschen überall auf der Welt die Möglichkeit, Abschied zu nehmen, eine Kerze zu entzünden und den Verstorbenen in Erinnerung zu behalten, auch dann, wenn sie nicht persönlich anreisen können.
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Niemand, der geliebt wurde, sollte vergessen werden. Halten Sie die Erinnerungen an die Verstorbenen auch für die nachfolgenden Generationen lebendig.
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Autor: Robert Junker
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