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Grab & Friedhof

Vor- und Nachteile von Rasengräber.

Sie können für die Beisetzung von Urnen als auch für die Beisetzung von Särgen genutzt werden: Rasengräber sind eine pflegeleichte und kostengünstige Alternative zu traditionellen Grabstätten und passen besonders gut zu einer naturnahen Bestattungswünschen. Außerdem werden Angehörige von der Grabpflege entlastet, ohne dabei das Risiko einzugehen, dass das Grab ungepflegt aussehen könnte. Weitere Vor- und Nachteile von Rasengräbern erfahren Sie beim Weiterlesen.

Was versteht man unter einem Rasengrab?

Rasengräber sind eine spezielle Form von Begräbnisstätten, die in der Regel in einer Friedhofswiese eingelassen werden und sich durch ihre minimalistische, naturnahe Gestaltung auszeichnen.

Anders als traditionelle Grabstätten, die oft mit Grabsteinen, Grabeinfassungen und aufwendiger Bepflanzung versehen sind, fügt sich ein Rasengrab harmonisch in die umgebende Rasenfläche ein. Das Grab wird meist nur durch eine kleine, ebenerdige Gedenkplatte gekennzeichnet, die im Rasen eingelassen ist.

Trotz der eingeschränkten Gestaltungsfreiheit bieten Rasengräber eine würdige und ästhetische Ruhestätte für Verstorbene. Vor der Entscheidung für ein Rasengrab ist es ratsam, sich über die spezifischen Regelungen und Kosten des jeweiligen Friedhofs zu informieren.

Was kostet ein Rasengrab?

Die Kosten für Rasengräber können je nach Friedhof und Region variieren. Im Allgemeinen sind sie jedoch oft kostengünstiger als herkömmliche Grabstätten, da aufwendige Grabsteine und individuelle Einfassungen entfallen. Die Kosten umfassen in der Regel:

  • Grabnutzungsgebühren: Diese variieren je nach Dauer der Nutzungszeit (oft 20 bis 30 Jahre oder länger) und der Gebührenordnung des jeweiligen Friedhofs.
  • Grabplatte: Die Kosten für die ebenerdige Gedenkplatte, die meist den Namen, das Geburts- und Sterbedatum des Verstorbenen trägt.
  • Beerdigungskosten: Kosten für die eigentliche Beerdigung inklusive Sarg, Trauerfeier, Transport und Bestatterleistungen.

Zusammen können diese Kosten je nach Region und spezifischen Anforderungen zwischen 1.500 und 5.000 Euro liegen.

Wer pflegt das Rasengrab?

Ein Rasengrab benötigt keinen Grabstein, keine Grabgestaltung und keine wechselnde Bepflanzung. Denn das Grab wird flach in eine Wiese eingelassen und nur durch eine Grabplatte gekennzeichnet.

Angehörige, die oft weit entfernt wohnen oder alt und gebrechlich werden, müssen das Grab nicht mühsam pflegen. Und gerade dieser geringe Pflegeaufwand ist einer der Hauptvorteile von Rasengräbern, deren Pflege in der Regel die Friedhofsverwaltung übernimmt. Dazu gehören

  • Mähen des Rasens: Die Rasenflächen werden regelmäßig gemäht, um einen gepflegten Eindruck zu hinterlassen.
  • Unkrautentfernung: Entfernen von Unkraut, um die Ästhetik der Rasenfläche zu erhalten.
  • Beseitigung von Laub: Saisonale Pflege, wie das Entfernen von Laub im Herbst.

Die Angehörigen können trotz geringem Pflegeaufwand sicher sein, dass das Grab stets ordentlich aussieht.

Kann man ein Rasengrab auch individuell gestalten?

Die Gestaltung von Rasengräbern ist in der Regel stark eingeschränkt, um die einheitliche und ruhige Optik der Wiesenfläche zu bewahren. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, um die Grabstätte individuell zu gestalten:

  • Gedenkplatten: Die ebenerdige Gedenkplatte kann oft nach individuellen Wünschen gestaltet werden, beispielsweise durch die Wahl des Materials, der Schriftart und der Inschrift.
  • Blumenschmuck: Manchmal ist das Ablegen von Blumen, Kränzen oder kleinen Gestecken erlaubt, jedoch oft nur zu bestimmten Anlässen wie dem Todestag oder dem Geburtstag des Verstorbenen.
  • Kerzen und Lichter: Einige Friedhöfe gestatten das Aufstellen von Grablichtern oder Kerzen, meist jedoch nur zeitlich begrenzt.

Rasengräber: Stets gut gepflegt, trotz geringem Pflegeaufwand.

Vorteile eines Rasengrabs:

  • Geringer Pflegeaufwand: Die Friedhofsverwaltung übernimmt die Pflege, was besonders für Angehörige von Vorteil ist, die nicht in der Nähe wohnen.
  • Kostengünstig: Weniger aufwendige Gestaltung und Pflege reduzieren die Gesamtkosten.
  • Naturnahe Optik: Die Grabstätte fügt sich harmonisch in die Umgebung ein und wirkt oft ruhiger und friedlicher.

Nachteile eines Rasengrabs:

  • Eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten: Wenig Raum für individuelle Gestaltung und persönliche Ausdrucksformen.
  • Emotionale Distanz: Für einige Angehörige kann die fehlende Möglichkeit zur aktiven Grabpflege und Gestaltung als distanziert empfunden werden.
  • Regelungen variieren: Je nach Friedhof können die Regelungen und erlaubten Gestaltungsoptionen stark variieren.
  • Verfügbarkeit: Nicht auf jedem Friedhof sind Rasengräber möglich.

Bewahren und ehren Sie das Leben von verstorbenen Angehörigen!

Halten Sie die Erinnerung an geliebte Menschen lebendig!
An einem schönen Ort, den Sie individuell gestalten können.

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Autor: Robert Junker