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Reich der Seelen ist eine schöne, würdevolle Plattform des Erinnerns. Mit einer persönlichen Gedenkseite können Sie geliebte Verstorbene in Worten, Bildern und Geschichten lebendig halten - für die Familie, Freunde und kommende Generationen.
Jetzt kostenlose Gedenkseite erstellenCheckliste im Todesfall - Was tun, wenn jemand verstirbt?
Wenn ein geliebter Mensch stirbt, gerät vieles aus dem Gleichgewicht. Gedanken ordnen sich nur schwer, Gefühle sind oft überwältigend. In dieser Zeit kann eine sanfte Orientierung helfen. Gehen Sie jeden Schritt in Ihrem eigenen Tempo. Nichts muss sofort und nichts muss perfekt sein. Folgen Sie einfach unserer Checkliste im Todesfall.
Checkliste im Todesfall: Unmittelbar nach dem Tod.
1. Arzt verständigen
Der erste Schritt auf unserer Checkliste im Todesfall ist die Verständigung eines Arztes. Befindet sich der Verstorbene zu Hause, kontaktieren Sie am besten den Hausarzt oder - falls dieser nicht erreichbar ist - den ärztlichen Bereitschaftsdienst bzw. den Notarzt. In einem Krankenhaus oder Pflegeheim wird dies in der Regel vom Personal übernommen.
Der Arzt stellt dann den Totenschein aus. Dieses Dokument ist die offizielle Bestätigung des Todes und wird für alle weiteren Schritte benötigt. Liegt ein Unfall, eine unklare Todesursache oder ein Suizid vor, muss zusätzlich die Polizei eingeschaltet werden. Dies ist ein üblicher Vorgang und dient der Klärung der Todesumstände.
2. Engste Angehörige informieren
Informieren Sie danach die engsten Angehörigen und nahestehenden Menschen, um gemeinsam die weiteren Schritte zu besprechen. War der/die Verstorbene berufstätig, kontaktieren Sie auch deren/dessen Arbeitgeber. War der/die Verstorbene noch Schüler oder Schülerin, informieren Sie bitte auch die Schulleitung über den viel zu frühen Tod.
Rufen Sie auch Ihren Arbeitgeber an, um gegebenenfalls ein paar Tage Sonderurlaub zu erhalten. Gewährt Ihr Arbeitgeber keinen oder nur wenige Tage Sonderurlaub, nehmen Sie sich ein paar Urlaubstage. So schaffen Sie sich den notwendigen Raum für alles, was nun ansteht.
3. Wichtige Unterlagen zusammensuchen
Suchen und sammeln Sie in aller Ruhe die wichtigsten Dokumente. Dieser Schritt muss nicht sofort erfolgen. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie benötigen.
Zur “Checkliste im Todesfall” gehören unter anderem:
- Personalausweis
- Geburtsurkunde
- Heiratsurkunde oder Scheidungsunterlagen
- Totenschein
- Versicherungsunterlagen
- Testament oder Vorsorgeverträge
- Bestattungsverfügung
- Organspende-Ausweis
Diese Unterlagen helfen Ihnen dabei, im Sinne des Verstorbenen zu handeln und die weiteren Schritte zu organisieren.
4. Versicherungen benachrichtigen
Bestehen Lebens- oder Sterbegeldversicherungen, sollten diese unverzüglich über den Todesfall informiert werden. In der Regel genügt zunächst eine telefonische Mitteilung. Die erforderlichen Unterlagen können Sie später - idealerweise als Kopie per Einschreiben mit Rückschein - nachreichen.
Eine zeitnahe Mitteilung an die Versicherung ist unbedingt empfehlenswert, da manche Versicherungsunternehmen die Todesursache prüfen. Erfolgt die Meldung erst verspätet, kann es im Einzelfall zu Verzögerungen oder Schwierigkeiten bei der Auszahlung der Versicherungssumme kommen.
5. In aller Ruhe Abschied nehmen
Oft besteht die Möglichkeit, sich noch über mehrere Stunden oder bis zu zwei Tage in Ruhe von der/dem Verstorbenen zu verabschieden. Nehmen Sie sich bewusst diese Zeit und bleiben Sie noch eine Weile am Totenbett. Viele Menschen empfinden gerade diese Stunden als besonders wertvoll, um den Verlust zu begreifen und sich innerlich auf den Abschied einzustellen.
Überlegen Sie auch, ob weitere nahestehende Personen die Möglichkeit haben sollten, Abschied zu nehmen. Kinder und Jugendliche können, wenn sie es wünschen, ebenfalls einbezogen werden. Dabei ist es besonders wichtig, sie behutsam zu begleiten, damit sie den Abschied in einem geschützten Rahmen erleben können.
Gut zu wissen: Die Dauer der Aufbewahrungszeit ist gesetzlich geregelt
Je nach Situation und Bundesland kann der Verstorbene noch für einige Zeit zu Hause, im Hospiz oder in einem Abschiedsraum verbleiben. Entscheidend ist dabei nicht direkt die Aufbahrung selbst, sondern die gesetzliche Frist, innerhalb der ein Verstorbener in der Regel in eine geeignete Einrichtung (z. B. eine Leichenhalle) überführt werden muss. Diese Frist liegt - je nach Bundesland - zwischen etwa 24 Stunden (Brandenburg und Sachsen) und 48 Stunden (Thüringen). Für alle anderen deutschen Bundesländer gilt eine Überführungsfrist von spätestens 36 Stunden.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Aufbewahrungszeit sogar verlängert werden. Zum Beispiel wenn keine gesundheitlichen Bedenken bestehen und die zuständige Behörde zustimmt.
“Leben aber muss man das ganze Leben hindurch lernen, und worüber du dich vielleicht noch mehr verwundern wirst: Auch sterben muss man das ganze Leben lernen.
(Seneca)
”
Checkliste im Todesfall: Bis zu 36 Stunden nach dem Tod.
6. Bestattungsinstitut auswählen und kontaktieren
Prüfen Sie, ob der/die Verstorbene bereits einen Vorsorgevertrag mit einem Bestattungsinstitut abgeschlossen hat. Ist dies nicht der Fall, können Sie selbst ein Institut auswählen. Nehmen Sie sich die Freiheit, Angebote und Kosten zu vergleichen und Fragen zu stellen.
Nachdem Sie sich für ein passendes Bestattungsinstitut entschieden haben, stimmen Sie sich gemeinsam mit dem Bestatter über die Organisation der Überführung und die einzelnen Schritte der Beisetzung ab.
Besprechen Sie außerdem, welche Aufgaben Sie selbst übernehmen möchten. Beispielsweise die Wahl von Sarg oder Urne, die Gestaltung der Trauerfeier oder die Planung organisatorischer Details. So können Sie den Abschied bewusst mitgestalten und persönliche Wünsche berücksichtigen.
7. Bestattungsart klären
Überlegen Sie, ob Wünsche der/des Verstorbenen zur Bestattungsart bekannt sind - sei es durch persönliche Gespräche oder schriftliche Festlegungen (z.B. einer Bestattungsverfügung). Falls keine Wünsche vorliegen, entscheiden Sie gemeinsam mit den Angehörigen, was sich stimmig anfühlt. Wichtig ist, dass die gewählte Form des Abschieds zu dem Menschen passt.
8. Menschen informieren
Erstellen Sie eine Liste von Personen, die über den Todesfall informiert oder zur Trauerfeier eingeladen werden sollen. Dazu gehören enge Familienangehörige, Freunde, Nachbarn, Kollegen oder Vereine, denen der Verstorbene angehörte.
Eine solche Übersicht erleichtert Ihnen nicht nur die spätere Organisation, sondern gibt Ihnen auch ein Gefühl von Struktur in dieser emotional belastenden Zeit. Sie können dabei vorsichtig priorisieren, wen Sie zuerst benachrichtigen möchten, und sich überlegen, auf welchem Weg (telefonisch, persönlich oder schriftlich) Sie die Nachricht übermitteln. So stellen Sie sicher, dass alle wichtigen Personen informiert werden, ohne dass Sie sich überfordert fühlen.
9. Den Alltag regeln
Auch wenn es schwerfällt, benötigen einige praktische Dinge nun Ihre Aufmerksamkeit. Dazu gehören unter anderem:
- Versorgung von Haustieren: Sorgen Sie dafür, dass Tiere gut versorgt sind, sei es durch eigene Betreuung, Familienangehörige oder vertrauenswürdige Freunde.
- Pflege von Pflanzen: Pflanzen benötigen weiterhin Wasser und Pflege, damit sie nicht verwelken.
- Kontrolle von Kühlschrank und Haushaltsgeräten: Leeren Sie den Kühlschrank, überprüfen Sie Herd, Waschmaschine und andere Geräte und schalten Sie diese gegebenenfalls aus.
- Absage geplanter Termine: Schauen Sie in Ihren Kalender und sagen Sie Termine, die jetzt nicht wahrgenommen werden können, rechtzeitig ab.
Checkliste im Todesfall: Innerhalb von 72 Stunden
10. Sterbeurkunde beantragen
Melden Sie den Todesfall beim Standesamt des Sterbeortes. Dort wird die Sterbeurkunde ausgestellt - ein Dokument, das für zahlreiche weitere Formalitäten wie Versicherungen, Rentenangelegenheiten oder Bankgeschäfte benötigt wird.
Tipp: Es ist ratsam, gleich mehrere Exemplare zu beantragen, da verschiedene Institutionen diese gleichzeitig verlangen. So vermeiden Sie unnötige Wege und zusätzliche Formalitäten in einer ohnehin belastenden Zeit.
11. Versicherungen und Behörden informieren
Informieren Sie die Kranken- und Rentenversicherung sowie weitere relevante Stellen über den Todesfall. Dazu zählen möglicherweise die Unfall-, Lebens- oder Sterbegeldversicherung, aber auch Ämter oder Behörden, die Leistungen oder Zahlungen betreffen.
Viele Bestattungsinstitute bieten Unterstützung bei diesen Schritten an und können Ihnen helfen, die notwendigen Unterlagen zusammenzustellen oder bestimmte Aufgaben zu übernehmen. Auf diese Weise werden bürokratische Dinge leichter handhabbar.
12. Testament abgeben
Wenn ein Testament vorliegt, muss es beim zuständigen Nachlassgericht eingereicht werden. Das Gericht sorgt dann für die Testamentseröffnung und benachrichtigt die Erben.
Dies ist ein wichtiger Schritt, um den letzten Willen des Verstorbenen zu respektieren und die rechtliche Grundlage für die Erbfolge zu schaffen. Ein gut strukturierter Ablauf erleichtert allen Beteiligten die Organisation und mindert Unsicherheiten.
13. Erste finanzielle Schritte klären
Prüfen Sie mögliche Ansprüche, etwa auf Witwen- oder Witwerrente, Lebensversicherungen oder Sterbegeld. Viele dieser Angelegenheiten lassen sich jedoch auch nach der Beisetzung in Ruhe erledigen.
Es ist hilfreich, eine Übersicht über alle relevanten Versicherungen und Verträge zu haben, um keine wichtigen Ansprüche zu übersehen. So können Sie die finanziellen Angelegenheiten Schritt für Schritt und mit Hilfe unserer “Checkliste im Todesfall” regeln, ohne sich überfordert zu fühlen.
14. Traueranzeige und Karten gestalten
Mit einer Traueranzeige oder persönlichen Trauerkarten informieren Sie Freunde, Bekannte und Kollegen über den Verlust. Die Gestaltung kann klassisch, schlicht und würdevoll sein. Oder sehr individuell mit persönlichen Worten, einem Foto des Verstorbenen oder einem besonderen Spruch, der die Persönlichkeit des Verstorbenen widerspiegelt.
Bestattungsfristen
Die maximale Frist bis zur Erdbestattung liegt in der Regel zwischen vier und zehn Tagen. Bei Feuerbestattungen beträgt die Frist in der Praxis meist zwei bis sechs Wochen. In besonderen Fällen können diese Fristen auf Antrag bei der zuständigen Behörde verlängert werden.
Bitte beachten Sie:
Die Mindestfrist beträgt grundsätzlich in allen Bundesländern 48 Stunden nach Eintritt des Todes. Keine Bestattung darf früher stattfinden. Damit soll die Möglichkeit eines Scheintodes ausgeschlossen werden. Da jedes deutsche Bundesland eigene Bestimmungen und Gesetze hat, klären Sie alle Fristen und Details bitte unbedingt mit Ihrem Bestatter.
Checkliste im Todesfall: Bis zur Beerdigung
15. Genehmigung des Krematoriums einholen
Für eine Feuerbestattung in Deutschland ist eine gesonderte Genehmigung erforderlich. Bevor die Kremierung stattfinden kann, wird der Verstorbene noch einmal von einem Amtsarzt oder Rechtsmediziner untersucht, in der Regel im Kühlraum des Krematoriums und meist innerhalb von etwa zwei Tagen. Diese zweite Leichenschau dient der endgültigen Feststellung des Todes und stellt sicher, dass alle medizinischen und rechtlichen Formalitäten geklärt sind.
Es ist hilfreich, frühzeitig Kontakt mit dem Krematorium aufzunehmen und die erforderlichen Unterlagen bereitzuhalten. So lassen sich mögliche Verzögerungen vermeiden und es bleibt ausreichend Zeit, um den Abschied bewusst und in Ruhe zu gestalten. Dieser Schritt ist ein notwendiger formaler Vorgang, der jedoch auch dazu beiträgt, dass die Bestattung würdevoll und gesetzeskonform abläuft.
16. Trauerfeier planen
Besprechen Sie gemeinsam mit dem Priester, einem geistlichen Beistand, dem Bestatter oder einem Trauerredner die Gestaltung der Trauerfeier - ob kirchlich oder weltlich. Dabei können Sie festlegen, welche Lieder, Texte, Gedichte oder Rituale für den Abschied besonders passend sind. Überlegen Sie auch, welche Erinnerungen, Geschichten oder Informationen über den Verstorbenen in der Trauerfeier geteilt werden sollen - und was lieber nicht erwähnt wird.
Wenn ein Gottesdienst gewünscht ist, sollte dieser ebenfalls rechtzeitig mit den Beteiligten abgestimmt werden. So können Sie eine Feier planen, die sowohl den persönlichen Wünschen des Verstorbenen als auch den Bedürfnissen der Trauernden gerecht wird. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Feier individuell zu gestalten und den Abschied würdevoll und liebevoll zu gestalten.
17. Sarg, Urne und Blumen auswählen
Nehmen Sie sich Zeit, um Sarg oder Urne sowie den Blumenschmuck auszuwählen. Viele Menschen empfinden es als tröstlich, den Abschied auf diese Weise aktiv und persönlich mitzugestalten.
Sie können Farben, Materialien oder besondere Details wählen, die dem Leben und Charakter des Verstorbenen entsprechen. Auch Kinder oder nahe Angehörige können, wenn sie möchten, in diese Entscheidungen einbezogen werden, um den Abschied gemeinsam zu gestalten.
18. Leichenschmaus organisieren
Falls Sie ein gemeinsames Beisammensein nach der Beisetzung wünschen, planen Sie rechtzeitig Ort, Zeit und Rahmen. Reservieren Sie Tische in einem Café oder Restaurant, damit die Trauernden in ruhiger und geschützter Atmosphäre zusammenkommen können.
Ein Leichenschmaus, Trauercafe oder Abschiedsmahl bieten den Trauernden Raum, um über Erinnerungen zu sprechen, sich gegenseitig Trost zu spenden und in einem geschützten Umfeld Abschied zu nehmen. Auch kleine Rituale oder persönliche Momente können diesen Abschied noch verbindender gestalten.
Checkliste im Todesfall: Schritt-für-Schritt-Leitfaden für Angehörige
Checkliste im Todesfall: Nach der Beerdigung
19. Rechnungen und Finanzen ordnen
In den Wochen nach dem Todesfall werden nach und nach Rechnungen und Zahlungsaufforderungen eintrudeln. Verschaffen Sie sich einen Überblick über offene Posten und begleichen Sie diese in Ruhe.
Lassen Sie sich dabei nicht unter Druck setzen und prüfen Sie jede Rechnung sorgfältig. So behalten Sie die Kontrolle über Ihre finanziellen Angelegenheiten, ohne zusätzlichen Stress in einer ohnehin belastenden Zeit.
20. Finanzen ordnen und schützen
Erstellen Sie, soweit möglich, eine Übersicht über wichtige Bank-PINs, Transaktionsnummern und Passwörter für Computer oder Online-Konten. Prüfen Sie die Bankgeschäfte des Verstorbenen, zum Beispiel Daueraufträge, und sorgen Sie dafür, dass keine ungewollten Zahlungen weiterlaufen.
Kündigen Sie bestehende Einzugsermächtigungen und informieren Sie Abbucher, dass künftig keine Zahlungen mehr erfolgen sollen.
Achtung: Seien Sie besonders vorsichtig, wenn nach dem Todesfall Rechnungen oder Vertragsangebote eingehen, insbesondere von unbekannten Personen oder Unternehmen. Begleichen Sie keine offenen Beträge ohne Prüfung und unterschreiben Sie keine neuen Verträge. So schützen Sie sich und den Nachlass der/des Verstorbenen vor Betrug und ungewollten finanziellen Verpflichtungen.
21. Verträge kündigen und Abmeldungen vornehmen
Kündigen Sie bestehende Verträge, wie Versicherungen, Mitgliedschaften oder Mietverträge (siehe folgende Checkliste im Todesfall) und informieren Sie relevante Behörden, Versicherungen und Institutionen über den Trauerfall.
- Lebensversicherung, Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung, Hausratversicherung, Kfz-Versicherung, private Zusatzversicherungen
- Miet- und Pachtverträge
- Wohnung, Haus, Garage, Stellplatz, Schrebergarten
- Abonnements und Mitgliedschaften
- Zeitschriften, Zeitungen, Streamingdienste, Fitnessstudio, Vereine, Clubs, Kultur- oder Musikvereine
- Versorgungsverträge
- Strom, Gas, Wasser, Telefon, Internet, Kabel- oder Satelliten-TV
- Dienstleistungsverträge
- Lieferdienste, Pflegedienste, Handwerker-Verträge, Haushaltsservice, Hausmeisterservice
- Mobilfunk- und Handyverträge
- Laufende Telefonverträge oder SIM-Karten-Verträge
- Finanzielle Verpflichtungen
- Ratenkredite, Leasingverträge, Kreditkartenkonten
- Sonstige Abonnements
- Softwarelizenzen, Online-Dienste, digitale Medienplattformen
Gehen Sie hierbei Schritt für Schritt vor und erstellen Sie sich gegebenenfalls eine Übersicht, um nichts zu übersehen. Eine strukturierte Vorgehensweise erleichtert die Organisation und gibt Ihnen Sicherheit.
22. Bestellungen und Ausleihen prüfen
Überprüfen Sie, ob der oder die Verstorbene noch Reisen gebucht, Lieferungen oder Dienstleistungen bei Händlern, Handwerkern oder Versandhäusern in Auftrag gegeben hat und stornieren Sie diese rechtzeitig, um unnötige Kosten und Rücklieferungen zu vermeiden.
Achten Sie auch darauf, ob Bücher, Medien oder andere Gegenstände ausgeliehen wurden, und bringen Sie diese zurück. Auf diese Weise behalten Sie den Überblick über alle (noch) offenen Verpflichtungen.
23. Dank aussprechen
Viele Menschen haben Ihnen in dieser schwierigen Zeit beigestanden und Unterstützung angeboten. Ein persönlicher Dank, sei es schriftlich, telefonisch oder mündlich, zeigt Wertschätzung und verbindet. Oft empfinden sowohl Sie als auch die Helfenden diesen Ausdruck der Dankbarkeit als tröstlich und stärkend.
23. Digitale Spuren verwalten
Kümmern Sie sich um E-Mail-Konten, Online-Zugänge und Profile in sozialen Netzwerken. Viele Plattformen bieten inzwischen die Möglichkeit, Accounts entweder zu löschen oder in eine Gedenkseite umzuwandeln.
Falls der/die Verstorbene bereits eine digitale Gedenkseite, zum Beispiel im Reich der Seelen, angelegt hat, können Sie diese weiter betreuen, Inhalte ergänzen oder Besucher einladen, Erinnerungen zu teilen.
24. Grabgestaltung und Pflege
Nach einigen Wochen können Sie sich in Ruhe Gedanken über die Gestaltung des Grabes machen. Material, Form, Inschrift und ggf. Dekorationen dürfen Ausdruck Ihrer Erinnerung und Verbundenheit sein. Ein guter Steinmetz oder Friedhofsgärtner kann Sie hierbei beraten und unterstützen.
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Autor: Robert Junker